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AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen 

(AGB)

der Kaspar Immo GmbH

Diese AGB sind Bestandteil des abgeschlossenen Vertrages  zwischen dem Kunden und der Kaspar Immo GmbH

Geltung der AGB

Diese AGB gelten mit Vertragsabschluss in vollem Umfang als anerkannt. 

1. Abschluss des Verwahrvertrages, Beginn der Zugangsberechtigung, Beginn der ersten Verrechnungsperiode

1.1. Die Abbildung der Abteile auf der Website der Kaspar Immo GmbH (Verwahrer) stellt eine Aufforderung an potentielle Kunden dar, ein Angebot zur Buchung eines Lagerabteils zu Verwahrungszwecken zu stellen und ist somit kein rechtlich bindendes Offert.

Das Anklicken des Buttons „Kostenpflichtig buchen“ im Zuge des elektronischen Buchungsprozesses stellt ein rechtsverbindliches Anbot des Kunden an den Verwahrer dar. 

Mit Übersendung der Buchungsbestätigung per E-Mail an den Kunden wird ein kostenpflichtiger Verwahrvertrag mit dem Inhalt des vor Buchung eingesehenen und zur Kenntnis genommenen Verwahrvertrages, sowie der eingesehenen und zur Kenntnis genommenen allgemeinen Geschäftsbedingungen, einschließlich der Datenschutzerklärung mit dem Verwahrer, geschlossen. Die Größe des gebuchten Abteils, sowie die gebuchte Verwahrzeit, als auch das monatliche Verwahrentgelt sind in der Buchungsbestätigung, die mit der Buchung des Kunden korrespondiert, enthalten.

Mit Übermittlung der Buchungsbestätigung ist das erste monatliche Verwahrentgelt, sowie die Kosten des Vorhangschlosses für das gebuchte Abteil in Höhe von EUR 15,- ohne weiteren Verzug per der in Punkt 7.3. definierten Zahlungsarten zu begleichen.

1.2. Mit Eingang der Zahlung wird dem Kunden via E-Mail ein Zugangscode für das Gebäude, sowie die Nummer des gebuchten Abteils samt einer Zahlenkombination für das am Abteil befindliche Vorhangschloss übersandt. Das Vorhangschloss geht mit Eingang der Zahlung in das Eigentum des Kunden über, der die bekannt gegebene Zahlenkombination ändern muss.

1.3. Die erste monatliche Verrechnungsperiode beginnt mit dem Kalendertag der Übermittlung des Zugangscodes an den Kunden und endet mit dem korrespondierenden Kalendertag des Folgemonates.

2. Rechte und Pflichten des Kunden

2.1. Der Kunde hat das Recht das Abteil während der Vertragsdauer ausnahmslos zu Verwahrzwecken zu nutzen. 

2.2. Dem Kunden wird das vertraglich vereinbarte Abteil im besenreinen, unbeschädigten Zustand übergeben. Sollte der Kunde dennoch Beschädigungen oder Verunreinigungen im Abteil vorfinden ist er verpflichtet diese dem Verwahrer unverzüglich (längstens innerhalb von 24 Stunden) schriftlich zu melden, widrigenfalls vermutet wird, dass das Abteil in einem sauberen, unbeschädigten Zustand übernommen wurde. 

2.3. Der Kunde ist verpflichtet nach Ablauf der Vertragsdauer das Abteil in einem unbeschädigten und besenreinen Zustand zu übergeben. Die Übergabe ist erst mit dem Beweis der ordnungsgemäßen Räumung durch elektronische Übermittlung eines Lichtbildes komplettiert.

2.4. Wird das Abteil nicht mit vereinbarter Beendigung des Vertrages oder nach außerordentlicher Kündigung durch den Verwahrer, geräumt zurückgestellt hat der Verwahrer, neben dem Recht auf Öffnung des Verwahrabteils und Verrechnung eines dem Verwahrentgelt entsprechenden Benützungsentgeltes, alternativ folgende Möglichkeiten:

  • die gelagerten Gegenstände, nach vorangegangener eingeschriebener Nachfristsetzung an die vom Kunden zuletzt bekannt gegebene Adresse, auf Kosten des Kunden an einen anderen geeigneten Ort zur Verwahrung zu verbringen und für den Transport und die Verwahrung angemessene Kosten zu verrechnen und/oder diese Kosten aus der hinterlegten Kaution zu befriedigen.
  • Die Gegenstände, nach vorangegangener eingeschriebener Nachfristsetzung an die vom Kunden zuletzt bekannt gegebene Adresse, zu verkaufen oder zu versteigern, wobei ein allfälliger Erlös mit den entstandenen Kosten des Verwahrers gegenzurechnen ist.
  • Wenn die Verbringung oder Veräußerung oder Versteigerung der im Abteil verbliebenen Gegenstände wirtschaftlich nicht sinnvoll oder zumutbar (insbesondere bei Müll oder offensichtlich wertlosen Gegenständen) ist, können diese nach vorangegangener eingeschriebener Nachfristsetzung an die vom Kunden zuletzt bekannt gegebene Adresse, auf Kosten des Kunden entsorgt werden.

3. Nutzungsberechtigung des Kunden

3.1. Der Verwahrer sorgt für die ordnungsgemäße und sorgfältige Verwahrung der gelagerten Gegenstände des Kunden, in dem ihm zugewiesenen, mittels Vorhangschloss versperrbaren, Abteil nach Maßgabe diese Punktes, und unter der Voraussetzung der Einhaltung der Punkte 3.4. und 3.5. dieser AGBs und ermöglicht ihm dort die entsprechende Einlagerung. Die Obsorgeverpflichtung des Verwahrers setzt erst mit Änderung des Codes am Vorhangschloss des Verwahrabteils durch den Kunden ein.

3.2. Der Kunde ist zu keiner Zeit berechtigt das Abteil zur Gänze oder zum Teil an Dritte weiterzugeben oder Dritten zum Gebrauch zu überlassen.

3.3. Mit Abschluss des Vertrages bestätigt der Kunde, dass sämtliche Verwahrobjekte sein uneingeschränktes Eigentum sind oder er rechtmäßigen Besitz an diesen hat (Dem Kunden muss demnach die Verfügungsgewalt über die eingelagerten Gegenstände erteilt worden sein und es muss ihm auch gestattet sein diese Gegenstände im Abteil zu verwahren).

3.4.  Nachstehende Gegenstände, Waren/ Materialien oder Flüssigkeiten/Gase dürfen nicht im Abteil verwahrt werden:

  • Gegenstände oder Waren, die gegen gesetzliche Vorschriften verstossen, durch Gesetzesbruch erworben wurden oder die Schutzrechte Dritter verletzen.
  • Lebewesen, welcher Art auch immer (Tiere lebendig oder tot, Pflanzen etc)
  • Nahrungsmittel, soferne sie nicht luftdicht verpackt sind, sodass von ihnen keine Geruchsbelästigung ausgeht und Schädlinge hintangehalten werden.
  • Stoffe oder Flüssigkeiten, die potentiell geeignet sind in den Boden einzudringen.
  • Brennbare oder entzündliche Materialien und Flüssigkeiten
  • Waffen aller Art, Munition und Sprengstoff
  • unter Druck stehende Gase
  • radioaktive Materialien, biologisch/chemische Stoffe, Giftmüll, Asbest, sowie alle grundsätzlich gefährliche Materialien/Stoffe/Flüssigkeiten
  • Gegenstände/Materialien/Flüssigkeiten, die Rauch, Geruch oder Geräusche absondern, bzw. Emissionen welcher Art auch immer verursachen.
  • Bargeld, Schmuck, Wertpapiere, Uhren, Kunstgegenstände und Antiquitäten, Pelze, handgeknüpfte Teppiche, sowie sämtliche Wertgegenstände, welcher Art auch immer. 
  • sonstige Gegenstände/Waren/Flüssigkeiten, die den Gesamtwert an gelagerten Gegenständen von EUR 2.000,- (im Preis inkludierte Versicherungssumme) überschreiten. Es bestehen die Verwahrerpflichten ausdrücklich nur bis zu diesem Gesamtbetrag.

Eine Obsorgeverpflichtung und Haftung des Verwahrers für eingelagerte Gegenstände, die einen Gesamtwert von EUR 2.000,- überschreiten ist daher ausgeschlossen! 

3.5. Dem Kunden ist zudem Folgendes ausdrücklich untersagt:

  • Tätigkeiten, welcher Art auch immer, mit Ausnahme des Be,- und Entladens des Verwahrgutes , auf dem Grundstück zu verrichten oder auf dem Grundstück länger als für diese Tätigkeiten erforderlich, zu verweilen.
  • Das Verwahrgut außerhalb des ihm zugewiesenen Abteils abzustellen oder zu lagern oder auf sonstige Art anderen Kunden den Zutritt zu ihren Abteilen zu erschweren.
  • Das Verwahrgut länger als für den Be- und Entladevorgang erforderlich am Gehsteig vor dem Objekt abzustellen.
  • Im gesamten Objekt zu rauchen oder mit entzündlichen, flammbaren Gegenständen zu hantieren.
  • Verpackungsmaterial in den Gängen oder außerhalb des Verwahrobjektes zu lagern.
  • Veränderungen welcher Art auch immer am Abteil vorzunehmen und/oder nicht ohne Beschädigungen des Abteils reversible Vorkehrungen (z.B. Löcher, Haken etc) an der Wand, Decke oder Boden anzubringen (zu befestigen).
  • Das Abteil bzw. die Adresse des Objektes als Geschäfts/Büroadresse oder Wohnungsadresse Dritten gegenüber zu verwenden.
  • Hunde in das Gebäude mitzunehmen.
  • Die Hebebühne auf unsachgemäße Weise oder durch nicht autorisierte Personen zu bedienen (auf die angebrachte Bedienungsanleitung wird verwiesen)

Unter der Voraussetzung der Erfüllung/Einhaltung sämtlicher Verpflichtungen des Punktes 3. dieser AGB und unter der Voraussetzung der Lagerung von Verwahrobjekten in Übereinstimmung mit Punkt 3.4. dieser AGB, übernimmt der Verwahrer die Obsorge für diese Verwahrobjekte, wobei die Obsorgeverpflichtung und Haftung des Verwahrers nur bis zu einem Gesamthöchstbetrag der im Preis inkludierten Versicherungssumme von EUR 2.000,– besteht.  

4.  Zugangsberechtigung des Kunden

4.1. Der Kunde hat ab Bekanntgabe seines Zugangscodes, sowie Schlosscodes (Punkt 1. dieser AGBs) 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr zwischen 0 Uhr und 24 Uhr Zutritt zum Objekt und zu seinem Abteil.

4.2. Dem Verwahrer wird die Möglichkeit vorbehalten für einen bestimmten Zeitraum die Zugangsmöglichkeiten tagemäßig oder uhrzeitmäßig zu beschränken. Eine solche zeitliche Zugangsbeschränkung ist dem Kunden vorab per E-Mail zur Kenntnis zu bringen, wobei, soweit tunlich ein Vorlaufzeitraum von 7 Tagen einzuhalten ist. Dieser Vorbehalt dient insbesondere der Durchführung von Instandhaltungsarbeiten oder der Befolgung behördlicher Maßnahmen.

4.3. Der Verwahrer ist auch dann berechtigt dem Kunden den Zugang zum Objekt zeitmäßig zu beschränken, wenn der Kunde im Zuge seines Be- und Entladevorgangs die ortsübliche Lärmentwicklung so überschreitet, dass es zu berechtigten Beschwerden von Anrainern oder zu behördlicher Intervention kommt. Für allfällige aus diesem Grund dem Verwahrer auferlegte Strafen sind vom Kunden an den Verwahrer zu refundieren.

4.4. Zugangsberechtigt zum Objekt sind ausschließlich der Kunde, von ihm schriftlich bevollmächtigte Personen oder solche, die den Kunden begleiten. Der Kunde als Vertragspartner haftet dafür, dass auch diese Personen die Bestimmungen des Verwahrvertrages, sowie die in diesen AGBs enthaltenen Verpflichtungen des Kunden einhalten. Der Verwahrer hat das Recht, nicht jedoch die Verpflichtung, die Legitimation all jener Personen zu überprüfen, die das Objekt betreten, wobei der Zutritt dann verweigert werden kann, wenn eine solche Legitimation nicht vorgelegt werden kann.

4.5. Ist im Falle eines technischen Defektes der Zutritt zum Objekt kurzfristig nicht möglich, so berechtigt dies den Kunden weder zur Minderung des geschuldeten Entgelts, noch zu Schadenersatzansprüchen. Der Verwahrer verpflichtet sich in diesem Fall alles in seiner Macht stehende zu unternehmen, um dem Kunden den uneingeschränkten Zutritt alsbald wieder zu ermöglichen.

4.6. Soweit Gefahr im Verzug ist der Verwahrer berechtigt ohne Verständigung des Kunden und in seiner Abwesenheit das Abteil zu entsperren, zu öffnen, zu betreten und geeignete Maßnahmen zur Abwendung der Gefahr zu treffen. Der Verwahrer ist verpflichtet das geöffnete Abteil in Folge wieder sicher zu verschließen und dem Kunden den Zugang zu ermöglichen. Die damit verbundenen Kosten trägt derjenige, der die Gefahr verschuldet hat.

5. Notwendige Sanierungs und Erhaltungsarbeiten/behördliche Auflagen am Abteil

5.1. Im Falle notwendiger Sanierungs – und Erhaltungsarbeiten oder im Fall behördlicherVorschreibungen, das Abteil des Kunden oder dessen Umgebungsbereich betreffend, ist der Verwahrer berechtigt den Kunden schriftlich aufzufordern, innerhalb von 7 Werktagen das Abteil gänzlich zu räumen und die verwahrten Gegenstände in ein anderes vergleichbares, vom Verwahrer zugewiesenes Abteil zu verbringen. Eine Berechtigung des Kunden auf Minderung des Entgeltes oder zur Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen kann aus diesem Grund nicht abgeleitet werden. Ebenso wenig verwirklicht eine solche begründete Übersiedlung einen wichtigen Grund zur vorzeitigen Auflösung des Vertrages, dieser bleibt unverändert aufrecht. Ein Anspruch des Kunden auf Wechsel in das ursprüngliche Abteil besteht nicht.

5.2. Folgt der Kunde dieser Aufforderung nicht oder nicht fristgerecht kann der Verwahrer oder von ihm beauftragte Dritte das Abteil ohne weitere Verständigung und in Abwesenheit des Kunden öffnen, und die dort verwahrten Gegenstände auf Kosten und Gefahr des Kunden in ein vergleichbares Abteil verbringen.

6. Leistungen des Verwahrers

6.1. Das dem Verwahrer monatlich zu bezahlende Entgelt beinhaltet neben der   Obsorgeverpflichtung gemäß Punkt 3. nachstehende Leistungen:

  • zeitlich unbeschränkter Zugang zum Objekt und Abteil (vorbehaltlich Punkt 4. dieser AGBs)
  • Videoüberwachung des Objektes
  • elektrische Hebebühne
  • beheizte Verwahrräumlichkeiten
  • Problem –  Hotline (zwischen 9 Uhr und 17 Uhr)

7. Vertragsbeginn/Ende, Vertragsdauer, Entgelt, Zinsen, Zahlungsart, Kaution

7.1. Vertragsbeginn/Ende-Vertragsdauer, Zeitpunkt der Räumung

Der Vertrag gilt als mit dem Kalendertag der Übersendung der Buchungsbestätigung geschlossen. 

Jeder Verrechnungsmonat endet mit jenem Kalendertag, der mit dem Kalendertag der  Übermittlung des Zugangscodes korrespondiert. (z.B. Fällt die Übermittlung des Zugangscodes auf den 15.8. so endet das erste Verrechnungsmonat mit dem 15.9., das zweite mit dem 15.10 usw.). Die Dauer des Vertrages richtet sich nach dem Inhalt der Buchungsbestätigung, wobei eine Vertragsdauer von 1 Monat, 6 Monaten oder 12 Monaten möglich ist. 

Das Verwahrabteil ist, je nach Vertragsdauer, spätestens um 24 Uhr jenes Kalendertages zu räumen, der mit dem Kalendertag des Beginns der Verrechnungsperiode übereinstimmt ( z.B. wurde der Zugangscode am 15.8. übermittelt (Beginn der Verrechnungsperiode) so endet ein für 3 Monate abgeschlossener Verwahrvertrag am 15.11. um 24 Uhr).

7.2 Entgelt, Zinsen, Zahlungsverzug

7.2.1. Das vertraglich vereinbarte Verwahrentgelt ist monatlich, jeweils an jenem Kalendertag eines Monats im Voraus (am Monatsletzten des Verrechnungsvormonates) zur Bezahlung fällig, der dem Kalendertag der Übermittlung des Zugangscodes entspricht (z.B. wurde der Zugangscode am 15.8. übermittelt, so ist das Verwahrentgelt für den zweiten Verrechnungsmonat am 14.9. fällig)

Ist der Kunde mehr als 7 Tage mit der Bezahlung des monatlichen Verwahrentgeltes im Verzug, so ist der Verwahrer berechtigt Verzugszinsen in Höhe von 4 % p.a. zu berechnen. 

7.2.2. Da mit Abschluss des Verwahrvertrages der Verwahrer das Abteil bereitstellt, bleibt trotz Zahlungssäumnis und der damit verwehrten Zugangsberechtigung zum Objekt,  der Entgeltanspruch des Verwahrers in voller Höhe aufrecht. Der Beginn der Verrechnungsperiode  ist in diesem Fall 3 Tage nach Übermittlung der Buchungsbestätigung anzusetzen. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung des Verwahrers bleibt davon unberührt.

7.2.3. Zusätzlich ist der Verwahrer im Verzugsfall berechtigt eine Bearbeitungsgebühr für den internen Aufwand von pauschal EUR 10,- in Rechnung zu stellen. Allfällig anfallende Inkassogebühren sind im Verzugsfall ebenfalls vom Kunden zu ersetzen.

7.3. Zahlungsarten

7.3.1. Jeder Kunde ist berechtigt wahlweise folgende Zahlungsmöglichkeiten zu wählen:

  • Visa
  • Mastercard
  • Sofortüberweisung 
  • Pay Pal 
  • Sepa Lastschrift

Bei Verwendung dieser Zahlungsarten fallen für den Kunden keine Gebühren an.

Andere Zahlungsmöglichkeiten sind ausgeschlossen. Der Verwahrer ist jedoch berechtigt die Zahlungsarten zu ändern, wovon der Kunde schriftlich zu verständigen ist. Der Kunde ist in diesem Fall verpflichtet das nächste monatliche, auf die Verständigung folgende, Verwahrentgelt mittels der geänderten, vom Verwahrer vorgegebenen, Zahlungsarten zu entrichten.

7.3.2.  Ungeachtet der gewählten Zahlungsart gilt das monatliche Verwahrentgelt erst mit jenem Zeitpunkt als beglichen, als es am Konto des Verwahrers einlangt.

Schlägt die Zahlung eines Verwahrentgeltes fehl (z.B. Rückbuchung, fehlgeschlagene Abbuchungen), so hat der Kunde allfällig dadurch entstehende Spesen (Bank- Geldverkehrsspesen) aus eigenem zu tragen. Wird das Konto des Verwahrers mit derartigen Spesen belastet, so werden diese dem Kunden verrechnet, bzw. hält der Kunde den Verwahrer dafür schadlos,- und klaglos.

7.3.3. Die vom Verwahrer gewählten Zahlungsmittelprovider werden dem Kunden bei Buchung angezeigt. Mit der gewählten Zahlungsart erklärt sich der Kunde damit einverstanden, dass der Verwahrer alle für den Zahlungsverkehr erforderlichen Daten an den Zahlungsmittelprovider übermittelt, wobei der Kunde auch die AGBs der jeweiligen Provider zustimmend zur Kenntnis nimmt. Mit der einmal gewählten Zahlungsart können die monatlichen Verwahrentgelte vom Verwahrer eingezogen werden. Eine Änderung der einmal gewählten Zahlungsart während aufrechten Vertragsverhältnisses kann vom Kunden nur mit Zustimmung des Verwahrers vorgenommen werden.

8. Kündigung

8.1. Während der vertraglich vereinbarten Laufzeit ( 1 Monat, 6 Monate oder 12 Monate) ist eine ordentliche Kündigung des Verwahrvertrages durch keinen der Vertragsteile möglich. Das Vertragsverhältnis endet ohne Kündigung automatisch um 24 Uhr des Endes der Verrechnungsperiode (Punkt 7.2.). Mit diesem Zeitpunkt wird der Zugangscode des Kunden gesperrt, sodass ein eigenständiges Betreten des Verwahrobjektes nicht mehr möglich ist.

8.2. Vor Beendigung der vereinbarten Vertragsdauer kann der Verwahrvertrag nur aus wichtigem Grund gekündigt werden. Ein solcher wichtiger Grund ist beispielsweise realisiert wenn

  • der Kunde trotz schriftlicher Mahnung und Nachfristsetzung mit dem Verwahrentgelt in zwei, wenn auch nicht aufeinanderfolgenden, Monaten in Verzug gerät. 
  • der Kunde das Verwahrabteil vertragswidrig benützt (insbes. Punkt 3. dieser AGBs)
  • der Kunde sich ganz allgemein vertragswidrig verhält oder beharrlich ein Verhalten setzt, das dem Verwahrer eine Weiterführung des Vertrages bis zum Ablauf der vereinbarten Vertragsdauer unzumutbar macht.

In all diesen Fällen wird der Zugangscode binnen 3 Tagen nach Übermittlung der außerordentlichen Kündigung aus außerordentlichen/wichtigem Grund gesperrt, sodass ab diesem Zeitpunkt ein selbstständiges Betreten des Verwahrobjektes nicht mehr möglich ist. Ein Zugang zum Verwahrobjekt zwecks Räumung ist ab diesem Zeitpunkt nur noch nach vorhergehender Terminvereinbarung mit dem Verwahrer möglich.

9. Öffnen des Abteils durch den Verwahrer

Der Kunde erklärt mit Zustandekommen des Verwahrvertrages seine Zustimmung zur (zwangsweisen) Öffnung des Verwahrabteils in den Fällen des Punktes 2.4. dieser AGB zu erteilen. Zudem erklärt der Kunde in diesen Fällen den Verwahrer zu beauftragen und zu bevollmächtigen auf Kosten des Kunden die in Punkt 2.4. alternativ vorgesehenen Handlungen zu treffen.  Eine Eigenmacht des Verwahrers ist damit ausgeschlossen.

10. VIP Abteile

Dem Kunden stehen auch VIP Abteile zur Verfügung, die mit einer Brandschutztüre, einem eigenen Stromanschluss und eigener Beleuchtung ausgestattet sind. Diese Abteile sind mit einem Schlüssel versperrbar. Die Schlüsselübergabe findet nach gesonderter Terminvereinbarung persönlich statt. Für den Stromverbrauch wird eine Pauschale von EUR 15,-brutto/Monat zusätzlich in Rechnung gestellt, die im jeweiligen monatlichen Verwahrentgelt bereits enthalten ist.  

Nachstehende Änderungen zu oben genannten Bestimmungen haben für VIP Abteile Geltung, wobei nicht geänderte Bestimmungen der in Klammer gesetzten Punkte unverändert aufrecht bleiben:

  • Mit Übermittlung der Buchungsbestätigung ist das erste monatliche Verwahrentgelt,  das die monatliche Strompauschale in Höhe von EUR 15 bereits enthält, ohne weiteren Verzug per  der in Punkt 7.3. definierten Zahlungsarten zu begleichen. Kosten für das Vorhangschloss fallen nicht an. (Punkt 1.1.).
  • Mit Eingang der Zahlung wird telefonisch oder per E- Mail ein Termin für die persönliche Schlüsselübergabe vereinbart. Gleichzeitig mit dem Tag der Schlüsselübergabe wird dem Kunden der Zugangscode für das Gebäude und die Nummer des gebuchten Abteils via E-Mail übersandt. (Punkt 1.2.).
  • Die Obsorgeverpflichtung des Verwahrers setzt erst mit dem Versperren (Schlüssel) des Verwahrabteils durch den Kunden ein (Punkt 3.1.).
  • Der Kunde hat ab Bekanntgabe seines Zugangscodes/Übergabe des Schlüssels 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr zwischen 0 Uhr und 24 Uhr Zutritt zum Objekt und zu seinem Abteil (Punkt 4.1.).
  • Das dem Verwahrer monatlich zu bezahlende Entgelt (inklusive Strompauschale) beinhaltet neben der Obsorgeverpflichtung gem. Punkt 3. auch die Möglichkeit elektronische Geräte anzustecken (Punkt 6.1.).
  • Jeder Verrechnungsmonat endet mit jenem Kalendertag, der mit dem Kalendertag der Übermittlung des Zugangscodes/Übergabe des Schlüssels korrespondiert (Punkt 7.1.).

11. Widerrufsrecht (nur für private Hinterleger (Verbraucher) gemäß Fernmeldeabsatzgesetz!)

Der Hinterleger hat das Recht ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag binnen 14 Tagen zu widerrufen. Die Frist beginnt ab dem Tag des Vertragsabschlusses (Übermittlung der Buchungsbestätigung).

Zur Ausübung des Widerrufsrechtes ist eine eindeutige, den Widerrufentschluss wiedergebende, schriftliche Erklärung erforderlich (postalisch, E-Mail). Diese Erklärung ist zu richten an:

Kaspar Immo GmbH

Weyringergasse 31

1040 Wien

office@simple-storage.at

Die Rechtzeitigkeit des Widerrufes ist gewahrt, soferne der schriftliche Widerruf vor Ablauf der Widerrufsfrist abgesendet wird.

Link zum Widerrufsformular: siehe unten

Wenn der Hinterleger den abgeschlossenen Vertrag innerhalb der 14- tägigen Frist widerruft, sind alle bereits geleisteten Zahlungen des Hinterlegers ohne weiteren Verzug, spätestens binnen 14 Tagen, ab Zugang des Widerrufs, an den Hinterleger rückzuüberweisen. Die Art der Rückzahlung bleibt dem Verwahrer vorbehalten. Bei der Rücküberweisung entstehen dem Hinterleger keine Kosten.

Verlangt der Hinterleger durch sein Anbot (Klicken des Buttons „Kostenpflichtig buchen“), dass die Verwahrleistungen bereits während der Widerrufsfrist beginnen, so ist vom Hinterleger ein anteiliger, angemessener, marktüblicher Betrag für die bereits erfolgte Nutzung des Verwahrobjektes zu bezahlen. Darunter zu verstehen ist, dass Dienstleistungen, die bis zum Einlangen des Widerrufes bereits erbracht sind, so marktüblich zu verrechnen sind, dass sie tageweise dem Gesamtumfang der für die Gesamtlaufzeit des Vertrages vorgesehenen Dienstleistungen entsprechen.

Widerrufsformular

12. Allgemeine Bestimmungen

12.1. Sämtliche Mitteilungen der Vertragsteile haben schriftlich (E-Mail, postalisch) an die im Verwahrvertrag angeführten Adressen zu erfolgen (E-Mailadresse oder Postanschrift). Änderungen der Anschriften sind unverzüglich von beiden Vertragsteilen schriftlich zur Kenntnis zu bringen. Wird eine Änderung der Anschrift nicht schriftlich mitgeteilt, so entfalten Bekanntgaben/Mitteilungen/außerordentliche Kündigungen an die zuletzt bekannt gegebene Adresse volle Rechtswirksamkeit.

12.2. Dem Vertragsverhältnis liegen ausschließlich der Verwahrvertrag und diese AGBs zugrunde. Mündliche Nebenabreden wurden keine getroffen. Die allfällige Übersendung von AGBs des Kunden, entfalten keine Rechtsverbindlichkeit.

12.3. Der Verwahrer hat das Recht die AGBs jederzeit zu ändern bzw. zu adaptieren. Für bestehende Kunden entfalten die geänderten AGBs dann Wirksamkeit, wenn der Kunde der Geltung der neuen übermittelten AGBs nicht binnen 14 Tagen nach Bekanntgabe schriftlich widerspricht.

12.4. Der Verwahrvertrag wird aus gebührenrechtlichen Erwägungen vom Verwahrer nicht unterfertigt. Zum Zustandekommen des Vertrage wird ausdrücklich auf Punkt 1. dieser AGBs verwiesen.

12.5. Der Kunde ist nicht nur mit der EDV mäßigen Erfassung und Verwaltung seiner Daten einverstanden, sondern auch damit, dass zum Zwecke der Überwachung/Schutz der Verwahrräumlichkeiten Videoaufnahmen angefertigt und gespeichert werden.

12.6.  Sollten einzelne Bestimmungen des Vertrages oder dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein, so lässt dies die Rechtswirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung hat eine solche zu treten, die dem verfolgten wirtschaftlichen/rechtlichen Zweck am nächsten kommt.

12.7. Es gilt ausschließlich österreichisches Recht. Für Streitigkeiten aus dem Verwahrvertrag oder über das Zustandekommen desselben ist ausschließlich das sachlich in Betracht kommende Gericht in Wien zuständig.

 Kaspar Immo GmbH